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Praktiken und Formen der Theorie

Theoriebildung als zentrale Aufgabe der Erziehungswissenschaft ist weder ein verzichtbarer Luxus noch eine harmlose Angelegenheit. Die Beiträge des Bandes demonstrieren die epistemologische wie auch erkenntnispolitische Produktivität erziehungswissenschaftlicher Theoriearbeit. Anhand von Beispielen aus Globalisierung, Posthumanismus und Anthropozän zeigen sie Aufgaben und Einsätze erziehungswissenschaftlicher bzw. pädagogischer Theorie im Lichte aktueller Wandlungsprozesse. Zudem wird die Bedeutung von Medien und Methoden für die Bildungs- und Erziehungstheorie aus systematischer und disziplinpolitischer Sicht diskutiert. Die Bedeutung der Theorie liegt mithin in einer (Re-)Konstruktion und Dekonstruktion erziehungswissenschaftlichen Wissens im Zeichen kritischer Analytik und einem Denken, das sich dem des Anders-Möglichen verpflichtet weiß.
Darin: Sabisch, Andrea: Filmische Bildungen und Montagen. Theoriebildung im Horizont der Bildlichkeit. S. 142–162.

Neue Publikation: Ambige Verhältnisse

Ambige Verhältnisse

Das Thema der Ambivalenz hat gegenwärtig Konjunktur. Aber lässt es sich wirklich strategisch einsetzen und instrumentalisieren? Inwiefern können Diskurse in verschiedenen Disziplinen – Kunstgeschichte, Film-, Literatur- und Politikwissenschaft, Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Philosophie – dazu beitragen, »zu einem besseren Verständnis von ambiguitätsbedingten Konflikten« zu gelangen? Darin: Sabisch, Andrea: Vom Zeigen und Zähmen der Ambiguität zwischen Kunst und Pädagogik. S. 329–348.

Sozietät Bildende Kunst Hamburg

Am 04. März trifft sich die Hamburger Sozietät Bildende Kunst, um mit allen Akteur:innen der bildenden Kunst in HH einen Informationsaustausch und eine Kooperationsbasis herzustellen. Themen sind u.a. die Reform der Lehrerbildung an der UHH, die Kooperation zwischen HfbK und Universität HH, neue Bildungspläne udn REform der Oberstufe in HH.

Jahrestagung der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung vom 14.-15.01.2021

Vom 14.-15.01. wird die Jahrestagung der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung e.V. in diesem Jahr online stattfinden. Die wissenschaftliche Sozietät für Kunst Medien Bildung ist eine Interessengemeinschaft von Wissenschaftler*innen, die sich die Aufgabe gestellt hat, existierende und denkbare Verknüpfungen von Kunst, Medien und Bildung zu erforschen, darzustellen und deren Ergebnisse zu publizieren. Beiträge der Tagung umfassen unter anderem:
Jasmin Böschen: Der Fall mit dem Fall. Spuren von Erfahrung im Smartphone-Film.
Dr. des. Stefanie Johns u.A.: Mural Walk.
Prof. Dr. Andrea Sabisch: Bildlichkeit, Montage, Affizierung, Responsivität.
Lukas Sonnemann: Bild(er)ordnung(en) – visuelle Syntagmatik und Bilderfahrung im Medium Ausstellung.
Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini: Sexualität und Wissen für Kunst und Pädagogik.

Rezension zur Bildwerdung von Stefan Kristensen

 

 

 

 

 

 

 

 

In seiner Rezension über das Buch »Bildwerdung« von Andrea Sabisch schreibt Stefan Kristensen, Professor für Ästhetik und Kunsttheorie an der Universität Strasbourg: »Das Unternehmen von Andrea Sabisch ist wirksam, indem sie einen philosophischen und einen empirischen Ansatz verbindet und fruchtbar macht, um eine pädagogische Strategie für einen […] kreativen Umgang mit Bildern zu skizzieren« (S. 67) In Bezug auf die Rahmung hebt er hervor: »Sabischs Werk stellt sich mit dieser theoretischen Grundierung als eine sehr präzise und detaillierte Fallstudie des pädagogischen Ansatzes zweier künstlerischer Bildsequenzen ohne Text dar – Lo Straniero von Simone Kesting und Le Visiteur von Barbara Yelin. Sie gibt diese beiden Werke im Buch wieder und schlägt eine formale Lesart vor, die die Aufmerksamkeit auf die Besonderheit der visuellen Erzählung lenkt, welche wiederum eine zeitliche Erfahrung erzeugt, die die »verbindende Kraft« (S. 141) zwischen den Bildern leiblich spürbar macht« (ebd.). Zu den Falldarstellungen schreibt er: »Eines der interessantesten theoretischen Ergebnisse dieser empirischen Untersuchung ist, dass die Geste der Demonstration (das Zeigen) nicht im Gegensatz zur Sprache steht, sondern zusammen mit der Sprache zum Rezeptionssinn eines Bildes beiträgt. Sabisch schlägt vor, ›das Zeigen als bildliche Arbeit einer das eigene Körperschema übersteigenden Vorstellung bzw. Bildwerdung [zu] begreifen‹ (S. 284), was wiederum erlaubt, die Reaktion auf die verbindende Kraft von Bildern in den Gesten des an den Anderen gerichteten Leibes zu verorten, selbst im Ausdruck von Verlegenheit und Zögern.« Stefan Kristensen: Rezension zur Bildwerdung von Andrea Sabisch In: Journal Phänomenologie, Schwerpunkt: Poesie, Wien, 53/2020, S. 67-68.

Disputation Bernadett Settele

Am 17.09.2020 fand die hochschulöffentliche Disputation von Bernadett Settele an der Universität Hamburg statt. Das Thema der Dissertation lautet: »Bildung in Performance. Kollektive ästhetische Situationen als Ausgangspunkt für Bildungsprozesse«. Als Erstgutachterin betreute Prof. Dr. A. Sabisch, als Zweitgutachter Prof. Dr. K.-J. Pazzini.

Disputation Evelyn May

Am 06.05.2020 fand die hochschulöffentliche Disputation von Evelyn May an der Universität Hamburg statt. Das Thema der Dissertation lautet: »Zur Partizipation. Re-Konstruktuktionen von visuellen und sprachlichen Darstellungen ›partizipatorischer‹ Kunstprojekte mit Kindern und Jugendlichen«. Als Erstgutachterin betreute Prof. Dr. A. Sabisch, als Zweitgutachter Prof. Dr. Manuel Zahn.

Vortrag an der Universität Wien

Am Freitag, den 8.11.2019 veranstalteten Univ. Prof. Dr. Iris Laner (Mozarteum Salzburg) und Ass.-Prof. Dott. Evi Agostini (Universität Wien) an der Universität Wien gemeinsam einen Forschungsaustausch zum Thema »Phänomenologisch-Pädagogische Annäherungen an Sichtbares und Unsichtbares«. Prof. A. Sabisch hielt einen Vortrag über »Symptome zwischen Bild- und Sehereignis«, indem sie ihre Forschung zur Bilderfahrung vorstellte.