About admin

Posts by admin:

Expedition Ästhetische Bildung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt

Die fünfte Expedition Ästhetische Bildung im Rahmen des Bundeskongresses der Kunstpädagogik fand am 9. Juni in der Schirn Kunsthalle Frankfurt statt. 16 Kunstpädagog/innen aus Frankfurt, Mainz, Wiesbaden und Berlin und Hamburg trafen sich, um den kollegialen Dialog über Kunstvermittlung vor Ort zu diskutieren. Im Zentrum stand dabei die Frage, wie man Vorstellungen und Imaginäres im Kontext von Ästhetischer Bildung thematisieren, aktivieren und kontextualisieren kann. Das Besondere dieses Austauschs war die gemischte Zusammensetzung der beteiligten Expertisen, bzw. Professionen: Drei Lehrerinnen, zwei Referendarinnen, vier Museumspädagog/innen, drei Studierende, zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und zwei Professor/innen aus unterschiedlichen institutionellen und regionalen Perspektiven.
Nach einem kurzen Vortrag zur kunstpädagogischen Arbeit im Museum (Hofmann), stellte die Leiterin der Kunstvermittlung der Schirn (Dr. Eschenfelder) mit ihrer Kollegin Rauber die eigenen Arbeitsweisen, Formate und Angebote vor. Unter der Leitung von dem freien Kunstpädagogen und Lehrbeauftragten Fabian Hofmann und Prof. Dr. Andrea Sabisch konnten die Teilnehmenden zwischen zwei Zugängen und Ausstellungen wählen. Während eine Gruppe bei der Führung zur Ausstellung von Francesco Clemente hospitierte, um diese im Hinblick auf die Öffnung für Imaginäres zu befragen, entwarf die zweite Gruppe zur Ausstellung der zypriotischen Künstlerin Haris Epaminonda eigene Ideen für Imaginationsbildungen, die in der Kunstvermittlung Anwendung finden können. Ein gemeinsames Gespräch über die verschiedenen Weisen der Vermittlung in Bezug auf die Exponate und eine zukünftige Vernetzung beendete den diskussionsfreudigen und anregenden Nachmittag.

Expedition Ästhetische Bildung zu Hamburger Schule



Im Rahmen des kunstpädagogischen Bundeskongresses 2010-2012 laden Andrea Sabisch (Universität Hamburg), Ansgar Schnurr und Rudi Preuss (TU Dortmund) in Hamburg und Nordrhein-Westfalen zu institutionsübergreifenden Reflexionen über die Formen und Möglichkeiten ästhetischer Bildung ein.
Die erste Hamburger Expedition Ästhetische Bildung in die Rahlstedter integrative Regelschule Potsdamer Straße war eine Entdeckungsreise zum Kunstunterricht von Christina Harms. In einer jahrgangsübergreifenden Lerngruppe der Klassenstufen 1-3 beobachteten zehn Kolleginnen aus Museum, Schule, Hochschule und Theater, wie Kinder Ideen für die Gestaltung von selbst entworfenen Möbelstücken zeichnerisch entwarfen, diese in Kleingruppen konzeptionell und praktisch entwickelten und besprachen. Nach dem vielschichtigen Einblick in singuläre und kollektive ästhetische Prozesse im Unterricht entstand unter den Expeditionsteilnehmerinnen ein kollegialer Dialog, der die Schwierigkeiten und Gelingensbedingungen von kunstpädagogischer Lehre in jahrgangsübergreifenden Gruppen thematisierte.

Neuerscheinung: Image und Imagination


Image erfordert Imagination. Bilder zu sehen bedarf im Zeitalter der Neuen Medien – wie bereits in der Vergangenheit – imaginativer Fähigkeiten. Der Tagungstitel spielt bewusst mit dem mehrdeutigen Begriff „Image“, der in eingedeutschter Form noch etwas anderes meint, ein Bild, das einem äußeren Eindruck unterliegt. Ein Schwerpunkt des interdisziplinären Symposiums wird die Befragung unterschiedlicher Sparten künstlerischer Präsenz und ihrer Kontexte sein, wobei der evozierten (Selbst)-Reflexivität der Betrachter und Betrachterinnen besondere Bedeutung zukommt. Wie verhalten sich Medien und Bilder zueinander und beide zum Kunstbegriff? Welchen Stellenwert hat die Reflexion im Verhältnis zur Vorstellung und zum Erinnerungsbild, welche Funktion hat die Lücke im Bilderfluss?
Mehr zu dem kürzlich im Athena-Verlag erschienen Buch zur Tagung finden Sie hier.

Expeditionen Ästhetische Bildung – Plätze frei


Im Rahmen des Bundeskongresses der Kunstpädagogik (www.buko12.de) soll – unter der Federführung der Universität Hamburg (Prof. Dr. Andrea Sabisch) und der TU Dortmund (Dr. Ansgar Schnurr und Dr. Rudolf Preuss) – eine Kommunikation über Formen kunstpädagogischer Lehre mittels Hospitationen zu verschiedenen Bildungsinstitutionen initiiert werden, um den kollegialen Dialog über Problemstellungen und Gelingensbedingungen von Kunstvermittlung und Kunstunterricht vor Ort zu fokussieren.
Allen Bildungsexpeditionen ist gemein, dass eine regionale Vernetzung und Partizipation zwischen verschiedenen außerschulischen und schulischen Lehrenden und zwischen verschiedenen Ausbildungsphasen (Studierende, Referendare, Lehrer, Hochschullehrer) angeboten wird. Ziel ist es, die professionelle Kommunikation und Reflexion von kunstpädagogischen Fragen der Lehre vor dem Hintergrund der unterschiedlichen institutionellen Kontexte und Perspektiven herzustellen, um Ansprechpartner und Impulse für die eigene Lehre zu erhalten.
Die ca. zehn halbtägigen Expeditionen finden in Hamburg, im Ruhrgebiet und in Frankfurt an schulischen und außerschulischen Einrichtungen im Zeitraum von Mai 2011 bis April 2012 statt.
In Hamburg startet die Expedition 02 am Mittwoch, den 11.5.2011 von 09:15 bis 14:15 Uhr an der Schule Potsdamer Straße.
Expedition 05 findet nachmittags in der Frankfurter Schirn Kunsthalle statt.
Noch sind Plätze frei: Zur Teilnahme eingeladen sind Kunstlehrer/innen an allgemeinbildenden Schulen, Museumspädagog/innen, Künstler/innen, Lehrende in der außerschulischen Ästhetischen Bildung. Bitte melden Sie sich an bei Andrea Sabisch – andrea.sabisch@uni-hamburg.de

Illustrationen zum Unheimlichen

Am Mittwoch, den 20.April um 19 Uhr findet die neue Ausstellung von Bilderbüchern im Foyer Von-Melle-Park 8 statt. Zwölf Studierende präsentieren ihre eigenen Illustrationen zu ausgesuchten Texten, die im Seminar „Das Unheimliche“ bei Prof. Dr. Andrea Sabisch entstanden sind. Das Plakat und die obige Postkarte hat Stefanie Frohwein mit Illustrationen von Antje Friedrich entworfen.

Trauer um Helga Kämpf-Jansen


Am 18. Februar ist Prof. Dr. Helga Kämpf-Jansen im Alter von 71 Jahren in Kassel verstorben. Mit ihrem Konzept »Ästhetische Forschung« legte Sie 2001 ein bald vergriffenes Buch vor, welches nicht nur im Kunstunterricht, sondern auch im Rahmen der Lehrerbildung an Hochschulen bis heute viel diskutiert wird. Mit Helga stirbt eine der ersten kunstpädagogischen Professorinnen, die kunstdidaktisch, künstlerisch und menschlich für eine Kunstpädagogik eingetreten ist, die Denken und Machen geist- und erfindungsreich verbindet. Die Pressemitteilung der Uni Paderborn finden Sie hier

Ästhetische Bildung – demnächst ein Wald ohne Bäume?

Seit der gescheiterten Schulreform ist Bildung und Schulpolitik zum Tabu in Hamburgs Behörden geworden. Während Bürgermeister Ahlhaus auf seiner Homepage »Ruhe für Hamburgs Schulen« verkündet – was bei den fehlenden Bildungsplänen eher zynisch wirkt – , streicht sein Senator Wersich mit der Deputation möglicherweise am 22. Februar eine verlässliche Grundlage für die gesamte ästhetische Bildung.
Deputationen sind eine hamburgische Spezialität, die die Mitwirkung der Bürger an politischen Entscheidungen garantieren soll. Dass eine Deputation im bestehenden Proporz (=15 ehrenamtliche Bürger – 7 CDU, 6 SPD, 1 GAL, 1 Die Linke) jedoch zwei Tage, nachdem der Senator vermutlich abgewählt sein wird, über das Ende der Ästhetischen Bildung entscheidet, ist ungeheuerlich. Vor allem fehlt es aber an einer angemessenen Expertise, die die gesellschaftlichen Folgen und Dimensionen derartiger Entscheidungsprozesse aufzeigt.
Trotz des schlechten Zeugnisses in der überregionalen Presse („„Anfang vom Ende der Kunst“ – Hamburg – Hamburger Abendblatt“ im Hamburger Abendblatt, „CDU-Kandidat Scheuerl und Senator Wersich streiten über Kunstunterricht “ in Die Welt, die Pressemitteilung der Behörde für Schule und Berufsbildung mit dem Titel „Abschaffung von Kunst in der Schule“, die beiden Darstellungen der taz: Streit um Lehrpläne_ Feldzug für den Kunstunterricht – taz.de, CDU will Kunstunterricht abschaffen_ Wo bleibt die Kunst, Hamburger Morgenpost) bastelt Hamburg mit kaufmännischer Expertise nicht nur an einer rigorosen Reduzierung der Kunst naht, sondern der gesamten ästhetischen Bildung, da die Fächer Kunst, Theater und Musik keine langfristig verlässliche Planungssicherheit seitens der Behörde erhalten, wie sie in der Lehrerbildung auch an Universitäten und Kunsthochschulen in Zukunft nur noch eine unsichere Zukunft haben.
Die Kontingentierung der Stundentafel verschiebt die Verantwortung einer ästhetischen Bildung für alle auf die vermeintliche Autonomie der Schulen. Das ist keine Politik, sondern eine rein verwaltende Sparmaßnahme unter dem Deckmantel der Förderung einer dynamischen Schulentwicklung. Es findet eine Hierarchisierung von wichtigen und unwichtigen Fächern statt. Während das Kontingent für Sport fix gesetzt ist, muss in der Fachgruppe der ästhetischen Fächer wie auf einer Auktion geboten werden. Fachliche Begründungen sind kaum mehr notwendig, die Entscheidungen der Schulleitungen vermutlich meistens pragmatisch, in Abhängigkeit vom vorhandenen Personal und den Vorlieben von Eltern des Einzugsgebiets.
Von dieser radikalen Kürzung, welche die Fächer Kunst, Theater und teilweise Musik als Pflichtunterricht aufgibt, sind aber nicht bloß die Klasse 1-6 betroffen, sondern auch die Klasse 7-10. Statt acht Jahren verbindlichen Kunstunterricht, wird die zukünftige Generation oftmals gänzlich ohne Kunstunterricht auskommen müssen, obwohl Bildende Kunst seit Jahren das drittstärkste unter den dezentralen Abiturfächern, mit jährlich rund 1000 schriftlichen Abiturprüfungen ist. Musikunterricht hingegen soll immerhin teilweise verpflichtend bleiben.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Schulen bereits jetzt ihren enormen Fachlehrermangel der Künste selten auszuschreiben wagen, sondern lediglich auf die PISA-Fächer setzen, weil die marginalisierten ästhetischen »Nebenfächer« flächendeckend nicht einmal mit einer Fachkraft pro Jahrgang besetzt werden können. Lieber werden pädagogische Laien mit prekären Kurzzeitverträgen auf die Schüler angesetzt, als hier eine professionelle kunstpädagogische Basis zu schaffen. Mit anderen Worten: Der Rahmenplan Bildende Kunst wird qualitativ und quantitativ jetzt schon oftmals unterschritten. Das scheint für die Behörde jedoch kein Problem zu sein, weil sie es gar nicht erst kontrolliert.
Statt jedem Kind eine professionellen Lehre in den allen ästhetischen Fächern zu garantieren, bekommen die Kinder Musikinstrumente und dann eine Mindestanzahl an Musikstunden. Wie es in der Stundentafel zu der rätselhaften Verlagerung der Künste untereinander kommt, wird nicht transparent. Insofern wird man den Eindruck nicht los, dass das neue Ungleichgewicht der Künste nicht nur einer fragwürdigen Lobbypolitik geschuldet ist, sondern nach dem willkürlichen Gutdünken Einzelner entschieden wird. Wer aber wird in Zukunft das Studium des Kunstlehrers wählen, dessen Chancen jedes halbe Jahr in Hamburg neu auf der Agenda stehen?
Dabei ist der seit ca. 1870 flächendeckend verpflichtende Kunstunterricht in Deutschland ist vor allem an einem Medienstandort wie Hamburg und im digitalen Zeitalter bedeutsam, weil er eine Grundlage schafft für die kritische und ideenreiche Auseinandersetzung mit visueller und audiovisueller Kultur, mit materiellen und medialen Darstellungen, Technologien und Wahrnehmungs- und Kommunikationsweisen. Indem die Kunst Aufmerksamkeiten auf sehr unterschiedliche Art und Weise produziert und transportiert, ist sie mehr als luxuriöser Schnörkel, auf welchen man in Bildungsprozessen ebenso verzichten könnte. Vielmehr kann man Kunst als »Praxis des Antwortens« auf unterschiedliche Aufmerksamkeiten verstehen, die insbesondere in den Lehramtsstudiengängen relevant sind: An der Kunst kann man exemplarisch lernen, wie die Sinne mit dem Logos verknüpft werden, wie Denken und Machen, Sehen und Erkennen zusammenhängen. Eine Schulbehörde, die die ästhetische Bildung derart „autonomisiert“, trägt zur Zerstörung eines wesentlichen Faktor der Wissensproduktion bei. Sie ist entsprechend nicht bloß kunstfeindlich, sondern bildungsfeindlich.
»Wir befinden uns jetzt in Deutschland in einer Periode, die wir wohl vergleichen dürfen mit dem eines abgeholzten Waldlandes: die Kuppen sind entwaldet, sie lassen sich nicht ohne weiteres wieder aufforsten, und so lange sie nicht neu bestellt werden, bleiben sie Ödland. Das, was unsere nächste Generation zu thun hat, ist eine Art Aufforstung des öde liegenden Geländes unserer künstlerischen Kultur« (Lichtwark, S. 187). Dieses Zitat des ersten Direktors der Kunsthalle Alfred Lichtwark stammt aus einer Zeit, in der Hamburg die Wiege der Kunsterziehungsbewegung war und in der »die Vertreter von 34 deutschen Staatsregierungen und von 24 größeren Lehrerverbänden« (8) noch gemeinsam um fachlich fundierte inhaltliche Lösungsvorschläge für die zukünftige Bildung einer neuen Generation rangen. Aus meiner Sicht als just berufene Professorin für Erziehungswissenschaft, zuständig für Bildende Kunst, hoffe ich zusammen mit sämtlichen Fachdidaktikern der sprachlichen und ästhetischen Fächer der Universität Hamburg sehr, dass Hamburg deutlich aufforstet.

Quelle: Alfred Lichtwark auf dem ersten Kunsterziehungstages in Dresden 1901. In: Götze, C / Jessen, P. / Kalckreuth, L. von / Lange, K. / Lichtwark, A. / Pallat, L. / Seidlitz, W. von (Hg.): Kunsterziehung. Ergebnisse und Anregungen des Kunsterziehungstages in Dresden am 28. und 29. September 1901. Leipzig: Voigtländer 1902.

Protest gegen drastische Kürzung Ästhetischer Bildung

In Bezug auf die letzten Veröffentlichungen (s. nächster Eintrag) haben sämtliche didaktische Vertreter der sprachlichen und ästhetischen Fächer der Lehrerbildung an der Universität Hamburg ihre Sorge und Empörung gegenüber der geplanten drastischen Kürzung der Ästhetischen Bildung zum Ausdruck gebracht. In einem Brief an Senator Wersich heißt es: »Wir schließen uns dem Protest der HfBK und des BDK (Fachverband für Kunstpädagogik) an und fordern entsprechend ›eine Gleichbehandlung der musischen Fächer in der Schule, und die Kontinuität eines in ausreichender Stundenzahl – also mindestens zweistündig – erteilen Unterrichts in jedem musischen Fach‹ (BDK-Stellungnahme vom 27.01.2011) Die Pressemitteilung der Behörde, »es ändere sich in der neuen Stundentafel gegenüber jetzt nur wenig« ist ebenso wenig nachvollziehbar wie die Verlagerung der politischen Verantwortung von der Behörde auf die Schulen, die dann über eine ästhetische Bildung für alle in der Hansestadt selbst entscheiden sollen.« In einer Stadt, die als Wiege der deutschen Kunstpädagogik angesehen werden kann sprachen Sie sich daher vehement gegen die unsinnigen, kunstfeindlichen und ignoranten Kürzungspläne der Hamburger Behörde aus.

Visuelle Modelle – Ausstellung an der Hafencity Universität Hamburg


Wir laden Sie ein zur Ausstellung visueller Modelle, die im Masterseminar an der Hafencity Hamburg entstehen.
Freitag, den 4. Februar 2011 von 10-13 Uhr in der HCU, Averhoffstr. 38, HH, 3. OG.

Visuelle Modelle sind beispielhafte Konstruktionen und Entwürfe, die es uns ermöglichen, “den Ausblick auf etwas ansonsten Unzugängliches oder Ungedeutetes zu eröffnen” (Boehm 2008, 140). Visuelle Modelle veranschaulichen, filtern, organisieren, strukturieren, symbolisieren, funktionalisieren und reflektieren unsere Wahrnehmung von der Welt. Ihre Kraft liegt darin, dass sie Sehen und Denken verbinden.
Das wohl bekannteste visuelle “Modell”, welches die europäische Geschichte, die bildhafte Darstellung und damit einhergehend unsere Sehgewohnheiten entscheidend beeinflusste, war die Entdeckung der Zentralperspektive. Wurde die Perspektive in der Renaissance noch als ein Modell des Abbildens neben anderen gedacht, stellt sie spätestens seit der Erfindung der Fotografie eine heute noch selbstverständliche Ordnung des Sehens dar. Sie wurde zur symbolischen Form, die unsere gesellschaftliche, wissenschaftliche und pädagogische Zeit entscheidend formierte. Spätestens seit dem digitalen Zeitalter scheint die Perspektive jedoch in der Auflösung begriffen. Nach Lev Manovich ist die symbolische Form des 21. Jahrhunderts vielmehr als Datenbank zu denken…
Welche visuellen Modelle gibt es also zwischen Zentralperspektive und Datenbank? Wie werden sie dargestellt? Als plastisches Objekt, als Skizze, als mathematische Formel, als Karte, als Atlas? Wie verknüpft sich in den Modellen Wahrnehmung mit Erkenntnis?