Forschung

Aufzeichnung und ästhetische Erfahrung

kpp-sabisch-kopie.jpg

Welche Erfahrungen im Bereich der ästhetischen Bildung machen eigentlich Studierende und Schüler? Wie kann man ein Portfolio oder ästhetisches Tagebuch anlegen? Und wie hängen philosophische Überlegungen über den Erfahrungsbegriff mit einer qualitativen Forschung zusammen? Diese und andere Fragen werden zum Thema im soeben erschienenen 20. Band der Hamburger Reihe „Kunstpädagogische Positionen„, die auf meinem Vortrag am 14. Januar 2008 beruhen und Teile meiner Dissertation zusammenfassen. Das kleine broschürte Heftchen wird von der University Press Hamburg herausgegeben und ist für 2 € hier erhältlich.

angeboten-210x300.jpg

„Was sollen Kinder und Jugendliche im Bereich der Kunstpädagogik lernen?“ – diese Frage stand im Mittelpunkt einer Tagung, die die Abteilung für Bildende Künste, Kunst- und Werkpädagogik der Universität Mozarteum Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Österreichischer Kunst- und WerkerzieherInnen von Donnerstag, den 19. bis Samstag, den 21. März 2009 veranstaltete. Anlässlich dieser Tagung erschien eine Publikation, in der deutschsprachige Kunstpädagogen sich dazu äußern, was und wie gelernt, organisiert und reflektiert werden sollte und wie man über Kunstunterricht im schulischen und universitären Kontext heute nachdenken kann. Mehr

Interdisziplinäre Tagung „Inszenierung von Wissenschaftspraxis“ am 18.-19.2. an der Universität Hamburg

a.jpg  c.jpg d.jpg  b.jpg  e.jpg  g.jpg  f.jpg

Jede Wissenschaft ist an bestimmte Inszenierungs- und Repräsentationsweisen gebunden, um öffentlich wirksam und kommunizierbar zu werden. Darstellbarkeit und Darstellung sind aber nicht unabhängig von der Forschung zu denken, sondern sind vielmehr Bestandteile des spezifischen Wissens und ihrer Produktion. Durch die digitale Zäsur und neue visuelle Möglichkeiten der Repräsentation verändern sich gegenwärtig nicht nur die wissenschaftlichen Darbietungen, sondern die wissenschaftliche Praxis selbst. Der Einzug visueller Darstellungsmodi und Kommunikationsstrukturen berührt die Wissenschaftspraxis von Natur- und Geisteswissenschaftlern derzeit gleichermaßen: Neben bildgebenden Verfahren wurden neue visuelle Datenerhebungs- und Auswertungsmethoden entwickelt, die eine neue Speicherung und Archivierung erfordern, neue Publikations- und Editionspraktiken und  damit auch neue Forschungsgegenstände, Laboratorien und Distributionswege entstehen lassen. Gerade die Wissenschaftspraxis, und zwar sowohl die geisteswissenschaftliche als auch die naturwissenschaftliche, entzieht sich jedoch einer breiten Bevölkerungsschicht. Was tut ein Theaterwissenschaftler, Physiker oder ein Philosoph, wenn er forscht? Wie arbeitet ein Kunsthistoriker, ein Erziehungswissenschaftler oder ein Biologe und wie lässt sich das darstellen?

Programm und Anreise