Kooperationen

Kongress der Kunstpädagogik in Salzburg

Der internationale Kongress der Kunstpädagogik fand vom 13.-15. Februar in Salzburg zum Thema „Blinde Flecken“ statt. Der Veranstalter Prof. Dr. Franz Billmayer sprach von über 400 verschiedene Teilnehmer_innen aus verschiedenen europäischen Ländern, die sich im Mozarteum und einem benachbarten Schulgebäude verteilten. Einzigartig war, dass die drei Bundesverbände aus der Schweiz (lbg), aus Österreich (bökwe) und aus Deutschland (BDK)  in dieser engen Form miteinander kooperiert haben. In dem vielseitigen Programm haben Manuel Zahn, Evelyn May und ich einen Beitrag zum Thema „Visuelle Bildung“ zu Wallingers Film „Via dolorosa“ angeboten.

Kunstpädagogik der Zukunft

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Torsten Meyer / Gila Kolb (Hrsg.) What’s Next? Art Education – Ein Reader, Kopaed: München 2015, 350 Seiten, 19,80 EUR. Hier zu bestellen.
„What’s Next?“ ist ein Reader.  Er versammelt Essays, Interviews, Thesen, Manifeste und Zitate, die im Anschluss an den ersten Band „What´s Next? Kunst nach der Krise“ (hg. von Johannes M. Hedinger und Torsten Meyer, Berlin 2013) auf breiter Phänomen- und Literaturgrundlage Möglichkeiten der Verkoppelung von Kunst und Bildung – in der Schule, im Museum und an anderen Orten – thematisieren. Das Buch soll Kunstlehrer_innen, Kunstvermittler_innen und Studierende anregen, die Verknüpfung von Kunst und Pädagogik vor dem Hintergrund der nächsten Kunst neu zu (be)denken. Es unterbreitet aber auch konkrete Vorschläge für Praxis, die helfen zu imaginieren, was Kunstpädagogik im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert bedeuten könnte.
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Darin: Sabisch, Andrea: Visuelle Anschlüsse. S. 290-292.

Visuelle Bildung

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»Visuelle Bildung« ist das gegenwärtige Forschungs- und Lehrvorhaben, das mit einer interdisziplinären Ringvorlesung begann und im Wintersemester 2013/14 entstand. Die Ringvorlesung hatte zum Ziel, sowohl Hamburger Kolleg_innen aus diversen Universitäten miteinander zu vernetzen, die derzeit zu diesem Thema arbeiten, als auch  den Austausch weiterer Kolleg_innen vor allem im deutschsprachigen Raum anzuregen. Thematisch ging es darum, ein zukünftiges Forschungsfeld allererst zu konturieren und die diversen Ansätze, Theorien, Methoden und Methodologien zueinander zu korrelieren und zu reflektieren. Da die Resonanz auf unser Vorhaben umwerfend war, haben wir eine Broschüre herausgegeben, die einen freilich nur groben Eindruck eines zukünftigen Forschungs- und Lehrgebiets gibt. Nikolaus Gansterer hat sich dankenswerter Weise bereit erklärt, uns seine Zeichnungen aus seinen so passenden »Figures of thought« zur Verfügung zu stellen.

Handbuch Kulturpädagogik für benachteiligte Jugendliche

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Kulturpädagogische Arbeitsformen eröffnen neue Handlungs-, Ausdrucks-, und Verständnisräume. Ihre kreativen Formate haben sich besonders in der Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen bewährt, sowohl im schulischen wie auch im außerschulischen Bereich.
In diesem Handbuch widmen sich über 70 Autorinnen und Autoren umfassend dieser Praxis. Sie erörtern die konzeptionellen Grundlagen und stellen zwölf zentrale Handlungsfelder anhand zahlreicher Best-Practise-Beispiele vor: KUNST # MUSIK # ZIRKUS UND ARTISTIK # LITERATUR # SPIEL # FILM # DIGITALE MEDIEN # TANZ # FOTOGRAFIE # MUSEUM # THEATER # TISCHKULTUR
Das Buch richtet sich an alle, die mit benachteiligten Jugendlichen kulturpädagogisch arbeiten und sich im Rahmen von Ausbildung, Studium oder Fachdiskurs über dieses Themenfeld verständigen möchten.
Darin: Andrea Sabisch: Kunst. S. 276-285

Kunstpädagogische Kartographie

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Pünktlich zum 60. Geburtstag von Klaus-Peter Busse ist eine Festschrift erschienen, die sich die Kartierung aktueller Kunstpädagogik und ihre „Verortung in der Wissenslandschaft“  vorgenommen hat. Die Herausgeber Sidonie Engels, Rudolf Preuss und Ansgar Schnurr haben Beiträge von 22 Autoren und 6 künstlerischen Auseinandersetzungen zu einem Buch zusammengefasst, dass den üblichen Rahmen einer Festschrift sprengt. Mehr dazu hier. Darin: Sabisch, Andrea: Graphisch denken. S. 261-272.

Band zum Bundeskongress der Kunstpädagogik erscheint

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convention ist der dritte und letzte Band in der Schriftenreihe “Kunst Pädagogik Partizipation”, die den Gesamtprozess des BuKo12, Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010 – 2012, dokumentiert. Hier geht es explizit um den Kongress „Kunst Pädagogik Partizipation“, der vom 19. bis 21. Oktober 2012 in Dresden stattgefunden hat. Das Buch spiegelt die Vielfalt des Fachdiskurses wider und gibt Impulse für gegenwärtige und zukünftige kunstpädagogische Theorie und Praxis. Die verschiedenen Veranstaltungsformate des international und interdisziplinär befruchteten Kongresses prägen die Struktur dieses Tagungsbandes: Vorträge, Diskussionen, Workshops, BarCamp, Squares, Studierendenkongress, Fishbowl und rückblickende Statements der Initiator/-innen.

Sara Burkhardt / Torsten Meyer / Mario Urlaß (Hg.): convention. Ergebnisse und Anregungen #Tradition #Aktion #Vision. Schriftenreihe Kunst Pädagogik Partizipation: Buch 03. München 2013, 320 Seiten ISBN 978-3-86736-161-3

Das Unverfügbare. Wunder, Wissen, Bildung

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Unser neues Buch zur interdisziplinären Ringvorlesung in den Deichtorhallen ist da und zugleich online!

Pazzini, Karl-Josef / Sabisch, Andrea / Tyradellis, Daniel (Hg.): Das Unverfügbare. Wunder, Wissen, Bildung. Zürich udn Berlin: Diaphanes 2013.

Das Unverfügbare ist Ärgernis und Ferment für jede pädagogische und vermittelnde Arbeit. Es taucht inmitten des vermeintlich Bekannten und Habhaften auf, widersetzt sich der gesicherten Kommunikation, spielt sich zwischen Wissen und Nicht-Wissen ab, markiert Autoritäten, löst Ängste aus, weil es nicht verstanden werden kann, weckt Sehnsucht, Neugier und Verantwortung. Es markiert eine Aporie, die sich überall zeigt, wo Wissen sich als Macht- und Gestaltungsinstanz gibt: an den Grenzen der Machbarkeit als Prognostik und als Kontrolle des Anderen. Der Band widmet sich der Figur des Unverfügbaren in ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen: in Kunst und Kultur, Naturwissenschaften und Medizin und Soziologie, Philosophie, Psychoanalyse und Pädagogik.

Mit Beiträgen von Alfred Bodenheimer, Hanne Frank, geheimagentur, Karin Harasser, Insa Härtel, Johannes Heisig, Alexander Kluge, Michael Lüthy, Jean-Luc Nancy, Karl-Josef Pazzini, Claus-Dieter Rath, Hans-Jörg Rheinberger, Andrea Sabisch, Daniel Tyradellis, Bernhard Waldenfels, Matthias Warstat und Manuel Zahn.