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Theater in der Lehre

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Beatrix Wildt, Ingrid Hentschel, Johannes Wildt (Hg.)
Theater in der Lehre
Verfahren – Konzepte – Vorschläge. Unter Mitarbeit von Gerd Koch
Reihe: Lehre aktuell: Theater, Kunst und Medien. Beiträge für die Hochschulpraxis
Bd. 1, 2008, 304 S., 29.90 EUR, br., ISBN 978-3-8258-1272-0

„Theater in der Lehre“ erschließt ein bisher nur sporadisch berührtes Feld interdisziplinärer Hochschuldidaktik: die Einbeziehung theatraler Verfahren des Spiels und der Inszenierung in unterschiedliche Bereiche des Lernens und Lehrens an Hochschulen. In der Begegnung von Wissenschaft und Theater zeigen die in diesem Band versammelten Beiträge wie theatrale Verfahren die Lehre in verschiedenen Fachdisziplinen – von der Musik- und Fremdsprachendidaktik über Lehrerausbildung und Soziale Arbeit bis zu Beratung und Promotionscoaching – erweitern und bereichern können. Entsprechend dem sich in den Kultur-, Human- und Gesellschaftswissenschaften seit langem abzeichnenden „performative turn“ geht es bei den hier vorgeschlagenen Verfahren um eine Gestaltung von Lehr-, Lern-, Forschungs- und Darstellungskulturen mittels der – Theorie und Praxis verbindenden – Kraft von Theater. Ziel ist das Bilden von Strukturen für ein life long learning und einen kreativen Umgang mit den Herausforderungen in Modernisierungsprozessen. Mit der Theatralisierung von Lehr- und Lernprozessen wird Wissen lebendiges Wissen… Autoren

»Die Arbeit ist aufregend…«

…schreibt Jörg Zirfas in der jüngsten Rezension in der Zeitschrift für Pädagogik zu meinem Buch Inszenierung der Suche:
»Die Arbeit ist aufregend, weil sie empirische Forschung mit Theoriebildung verknüpft und deutlich macht, dass und inwiefern ästhetische Erfahrungen forschungskonstituierend und -organisierend sind. Mit ihr wird die Herstellung von Empirie wie von Theorie als ästhetischer Erfahrungsprozess und wird die Kunst als Form einer Wissenschaft der angewandten ästhetischen Erfahrung verstehbar. Und die Arbeit ist anregend, weil sie – nicht nur für die Kunstpädagogik andere didaktische Einsätze nahe legt, die performativer, kontingenter und individueller sind, als in den meisten üblichen Didaktiken. Mit ihr wird deutlich, wie man ästhetische Erfahrungen methodisch hervorbringen und rahmen sowie didaktisch anwenden und reflektieren kann. Karl Josef Pazzini hat schon Recht, wenn er im Vorwort für das Buch davon spricht, dass diese kunstpädagogische Arbeit über das Feld der Kunstpädagogik weit hinausgeht: Der ›Entwurf einer wissenschaftskritischen Grafieforschung‹ ist auch·für die Theorie und Praxis der allgemeinen Pädagogik, der empirischen Forschung sowie der methodischen und didaktischen Modelle von beträchtlicher Relevanz.« weiterlesen…

Weitere Rezensionen: Siehe Anja Kraus in der Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik Zeitschrift für und Christine Heil in den BDK-Mitteilungen.

Sprechzeiten

Feriensprechstunden
Montag, den 11.2. von 14-15 Uhr
Montag, den 3.3. von 14-15 Uhr
Mittwoch, den 19.3 von 11.30-12.30 Uhr.

Reguläre Sprechstunde im SoSe
Mittwoch 11-12 Uhr, Raum 405a

Offener Brief gegen die Schließung der Kunstpädagogik in Potsdam

… Wenn das Land Brandenburg auf seiner Homepage damit wirbt, dass »Wissen« ein »Rohstoff« sei, »aus dem Brandenburgs Zukunft ist« und behauptet, dass »das Land investiert in Wissen, Kompetenz und Innovation, damit es – im Zeitalter der Wissensgesellschaft – im Wettbewerb der Regionen bestehen kann«, muss man sich fragen, wie dieses Wissen denn weiter gegeben werden soll, wenn die einzige Lehrerausbildung in Potsdam versiegt.

Um welches Wissen handelt es sich bei der Kunstlehrerausbildung? Das Fach Kunst und insbesondere das Konzept der »Musisch-Ästhetischen-Erziehung (MAERZ)«, steht nicht nur für die zukunftsträchtige mediale Kompetenz, Wissen zu visualisieren, sondern darüber hinaus dient es auch einer anschaulichen Wissensorganisation, die immer schon Bestandteil des Wissens selbst ist. Dieses geht weit über den Bereich einer kognitiven Wissensvermittlung im Fach Kunst mit seinem ohnehin einzigartigen Wissen um »Bildlichkeit« hinaus. Vielmehr geht es gerade im Fach Kunst darum, neue und innovative Wege der Darstellbarkeit in Produktion und Rezeption zu erkunden…

Den vollständigen Brief finden Sie hier: offener-brief-an-die-prasidentin-potsdam.pdf.

Sommersemester 2007

Im Sommersemester 2007 nehme ich die Vertretungsprofessur »Kunst – Vermittlung – Bildung« an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg wahr. An der Universität Dortmund bin ich derzeit beurlaubt. Meine Lehrveranstaltungen finden Sie hier.

Meine neue Anschrift lautet:

Dr. Andrea Sabisch
Seminar für Kunst
Kulturwissenschaftliches Institut, Fakultät III
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Ammerländer Heerstraße 114-118
D – 26 129 Oldenburg
Tel.: 0441- 798-4650
Mail: andrea.sabisch@uni-oldenburg.de

Sprechstunde: Do 14.00 – 15.00 Uhr. Raum: A09 2-209

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