Tagung

Vortrag an der Universität Wien

Am Freitag, den 8.11.2019 veranstalteten Univ. Prof. Dr. Iris Laner (Mozarteum Salzburg) und Ass.-Prof. Dott. Evi Agostini (Universität Wien) an der Universität Wien gemeinsam einen Forschungsaustausch zum Thema »Phänomenologisch-Pädagogische Annäherungen an Sichtbares und Unsichtbares«. Prof. A. Sabisch hielt einen Vortrag über »Symptome zwischen Bild- und Sehereignis«, indem sie ihre Forschung zur Bilderfahrung vorstellte.

Grundlagenlehre. Kunst und Gestaltung – Tagung in Salzburg

Die Frage nach bildnerischen oder künstlerischen Grundlagen in der Ausbildung von Künstlern, Gestaltern, Lehrern und Schülern ist ein »heißes Eisen«. Auf der einen Seite besteht große Skepsis gegenüber einer Festschreibung oder Standardisierung bestimmter Lehrinhalte und die Befürchtung einer damit einhergehenden Einschränkung der künstlerisch-gestalterischen Freiheit. Andererseits werden die Lehrenden in der Schule mit dem Bedürfnis nach solchen Grundlagen von Seiten der Schülerschaft konfrontiert. Daher wünschen sich viele Lehramtsstudierende an den Hochschulen den Unterricht von bildnerisch-künstlerischen Grundlagen, damit sie angemessen auf ihre Lehrtätigkeit in der Schule vorbereitet werden. Weiterführende Informationen zur Tagung vom 28.-29.05.2019 am Mozarteum und den Vorträgen finden Sie im Programm. Siehe auch Vortrag Sabisch: »Grundlagen anders denken – Bildlichkeit und Kunst.«

Arbeitstagung an der HfbK zum Selbstverständnis der Kunstpädagogik

Lukas Sonnemann, o.T., 2016, Ei, Flasche, Sockel, Maße variabel; Foto: Tim Albrecht

An der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) wurde ein Verständigungsprozess über die künftige Ausrichtung und Struktur des Lehramtsstudiums in der eigenen Institution angestoßen, um die Ausgangsposition der auszubildenden Kunstlehrerinnen und -lehrer perspektivisch zu stärken. Die Arbeitstagung dient dem Versuch, in eine vertiefende Diskussion über die Rolle der Kunstpädagogik an einer Kunstakademie einzusteigen und wichtige Impulse für den Studiengang zu erhalten. Insgesamt neun Referentinnen und Referenten, die sehr verschiedene Positionen in diesem Themenfeld vertreten, werden im Podiumsgespräch Fragenstellungen wie die folgenden offen verhandeln: Wie ist das Verhältnis zwischen Kunst und Kunstpädagogik zu definieren? Wie und von wem kann der kunstpädagogische Arbeitsbereich an einer Kunstakademie am sinnvollsten wahrgenommen werden? Und warum sollte die Lehramtsausbildung „Bildende Künste“ an einer Kunsthochschule verankert sein (oder auch nicht)?

Ablauf

  • Panel 1
    12-13:30 Uhr
    Carmen Mörsch, Kunstvermittlerin und Kulturwissenschaftlerin, künstlerisch-pädagogische Leiterin von Kulturagent.innen Schweiz
    Marcus Recht, Kunstvermittler und Gastprofessor für Kunstpädagogik, HFBK Hamburg
    Manuel Zahn, Professor für Ästhetische Bildung, Institut für Kunst und Kunsttheorie, Universität zu Köln
    Moderation: Michaela Ott Professorin für Ästhetische Theorien, HFBK Hamburg
  • Panel 2
    14:15-15:45 Uhr
    Alexander Henschel, Kunstvermittler und Gastprofessor für Kunstpädagogik, HFBK Hamburg
    Andrea Sabisch, Professorin für Kunstpädagogik und Visuelle Bildung, Universität Hamburg
    Nora Sternfeld, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin, documenta-Professorin, Kunsthochschule Kassel
    Moderation: Heiko Lietz und Lukas Sonnemann, Lehramtsstudierende HFBK Hamburg
  • Panel 3
    16:15-17:45 Uhr
    Sara Burkhardt, Professorin für Didaktik der bildenden Kunst, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
    Torsten Meyer, Professor für Kunst und ihre Didaktik, Geschäftsführung des Instituts für Kunst und Kunsttheorie, Universität zu Köln
    Ina Scheffler, Vertretungsprofessorin für Kunstvermittlung, Universität Siegen
    Moderation: Bettina Uppenkamp Professorin für Kunst- und Bildgeschichte, HFBK Hamburg

Erschienen: Kunstpädagogik im Anschluss an Pazzini

cover

In der Bildenden Kunst haben sich Menschen in historisch und kulturell unterschiedlichen Arten und Weisen einen besonderen Bereich der Bildung vor Bildern geschaffen. Karl-Josef Pazzini versteht Bildende Kunst immer auch als Forschung zur Verfassung und Beschreibung des Subjekts auf dem Weg zum Anderen und vom Anderen. Künstlerische Arbeiten werden in dieser Perspektive nach möglichen Auskünften über subjektive Bildungsprozesse, ihre Bedingungen und Dimensionen befragt und gleichzeitig als widerständige, störende, affizierende Dinge zum Anlass wieder anderer Bildung(en). Er hat diese These in seiner kunstpädagogischen Lehre und Forschung in der Konfrontation mit vielen Bildern und Kunstwerken erprobt, mit Theoretisierungen versehen und in den kunstpädagogischen Diskurs eingebracht. Das in 2015 erschienene Buch Bildung vor Bildern. Kunst – Pädagogik – Psychoanalyse zeugt davon.
Die Beiträge des hier vorliegenden Sammelbands befragen im Anschluss daran die theoretische Ausrichtung des Zusammenhangs von Kunst und Pädagogik. (Ehemalige) Studierende, Schüler*innen und Kollegen*innen von Karl-Josef Pazzini aus dem Feld der Kunstpädagogik reflektieren ihre individuellen Bezüge zu seinen Arbeiten und kalkulieren den Übertrag in die eigene Lehr- und Forschungsarbeit.
Darin u.a.: Johns, Stefanie: Oszillierende Bildkondensate (Kommentar zur Rahel Puffert)
Sabisch, Andrea: Zwischen Bildern und Betrachter*innen. Wie Bilder uns ausrichten.
Wollberg, Ole: Bildungen des Ungewussten oder How to do Anmut.
Zahn, Manuel: Bildschirme. Medienökologische Perspektiven auf das (in)dividuelle Phantasma in der aktuellen Medienkultur.

Tagung Imperfekt – Medical School Hamburg

Intermedialität und Performativität in den Künstlerischen Therapien
Freitag 16.06.2017 bis Sonntag 18.6.2017
am Campus Arts and Change der MSH Medical School Hamburg (In Kooperation mit dem DFKGT – Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie e.V.)
Die Tagung „ImperfeKT“ wird von zwei benachbarten Hochschulen aus dem Norden ausgerichtet, der MSH Medical School Hamburg und der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg. An diesen Hochschulen sind kunsttherapeutische Studiengänge angesiedelt, die für zwei aktuelle Positionen im kunsttherapeutischen Diskurs stehen: Intermedialität und Performativität. Der Tagungstitel „ImperfeKT“ lenkt den Blick auf das im doppelten Sinne Imperfekte, das Vergängliche ebenso wie das Unvollendete. Damit wird das Ereignis- und Prozesshafte künstlerischen Tuns apostrophiert, in dem individuelle und gesellschaftliche Entwicklungs- und Veränderungsprozesse ihren Ausgang nehmen können.
Die Tagung knüpft an jüngeren Strömungen in der Ästhetik, den Medien-, Bild- und Kunstwissenschaften sowie der Kultursoziologie an, die Kunst als menschliche Praxis und Existenzaussage verstehen und sie als Mittel der Welterschließung begreifen. Die damit verbundenen theoretischen Entwürfe haben den Künstlerischen Therapien die Möglichkeit eröffnet, an Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst anzuknüpfen, die Intermedialität und Performativität als zentrale künstlerische Strategien nutzen.
Die Tagung richtet sich an Wissenschaftler, Praktiker, Studierende und Interessierte und soll eine Plattform für einen transdisziplinären Diskurs zwischen Kunst, Medien-, Kunst- und Kulturwissenschaften, Philosophie und Soziologie bieten. Sie ist als eine Mischung aus Lecture Performances, Vorträgen, Open Space-Formaten und Workshops geplant.
Mehr Infos zum Programm
Darin: Prof. Dr. Andrea Sabisch: Visuelles Antworten

Ungewissheit im (visuellen) Bildungsprozess

Befähigung zu gesellschaftlicher Teilhabe

Zur Frage der Ungewissheit und Irritation im Bildungsprozess ist nun ein gemeinschaftlicher Artikel der Hamburger Forschungsgruppe »Ungewissheit« entstanden, indem es darum geht interdisziplinäre fachdidaktische Forschungen an die transformatorische Bildungstheorie anzuschließen und gleichzeitig eine fachspezifische wie übergreifende Diskussion anzuregen, die über pädagogische Normalisierungen und Habitualisierungen hinaus geht.
Vgl. Ingrid Bähr, Alexander Bechthold, Ulrich Gebhard, Claus Krieger, Britta Lübke, Malte Pfeiffer, Andrea Sabisch und Wolfgang Sting: Ungewissheit und Irritation im Bildungsprozess. Didaktische Forschungen im Fachkontext von Biologie, Theater, Kunst und Sport. In: Menthe, Jürgen; Höttecke, Dietmar; Zabka, Thomas; Hammann, Marcus; Rothgangel (Hg.): Befähigung zu gesellschaftlicher Teilhabe. Beiträge der fachdidaktischen Forschung. Münster: Waxmann 2016. S. 41-69.

Luzerner Tagung »Erzählen heute – Stimme, Medium Stoff«

Am Wochenende findet in Luzern an der Fachhochschule im Bereich Design und Kunst eine Tagung zum zeitgenössischen multimodalen Erzählen statt, die von Wolfgang Brückle, Silvia Henke und Marie-Louise Nigg ausgerichtet wird. Während in der vorangegangenen Ringvorlesung bereits interdisziplinäre Positionen aus Theater, Psychoanalyse, Linguistik, Geologie, Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte, Geschichte und Kunst thematisiert wurden, geht es auf der zweitägigen Tagung an diesem Wochenende um die Auswirkungen medienbasierter Kommunikation auf das Konzept von ›Erzählung‹.
Zum Programm: RVTagung-2016-web.
Darin: Andrea Sabisch:»Bilderzählung ohne Erzählung? Zur Figuration serieller Bildordnungen«
Wo: Hochschule Luzern – Design & Kunst
Bau 745, Aktionshalle, EG. Nylsuisseplatz 1, 6020 Emmenbrücke
Kontakt: silvia.henke@hslu.ch

Tagung »Visuelle Assoziation«

Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016

Vom 15.-17.September 2016 fand unsere interdisziplinäre Tagung »Visuelle Assoziation« (VA) im Warburg-Haus Hamburg statt, die vom Arbeitsbereich Ästhetische Bildung im Fachbereich Erziehungswissenschaften der UHH, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Sabisch und Dr. Manuel Zahn durchgeführt wurde. Die Resonanz auf die Tagung war schon im Vorfeld überwältigend, sodass wir etlichen Personen aus Platzgründen leider absagen mussten.
Das Programm war thematisch in drei Blöcke aufgeteilt, die sich auf die drei Tage der Veranstaltung aufteilten. Nach einer kurzen Begrüßung der Veranstalter, leitete Prof. Dr. Dieter Mersch den ersten Themenschwerpunkt der philosophischen und phänomenologischen Forschungen zur VA ein, indem er konjunktionale Anordnungen von propositionalen unterschied und im Kontext eines Visuellen Denkens verortete. Im Anschluss daran zeigte der Kunsthistoriker und Kurator Dr. Roberto Ohrt an der rekonstruierten 48. Tafel Aby Warburgs, inwiefern die Anordnung der Bildensembles bei Warburg als VA bezeichnet werden können. Im Anschluss daran entwickelte der Hamburger Künstler Peter Piller seine eigene Arbeit als zeitgenössische Perspektive auf die VA, die sich nicht nur durch die Anordnung im Medium des Buches und der Ausstellung, sondern auch im Prozess der Bildauswahl aus umfangreichen Bildersammlungen und -archiven ergebe. (mehr …)

Visuelle Assoziation – Tagung 15.-17.9.2016

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Programm_Tagung_VISUELLE_ASSOZIATION
Die von Maneul Zahn und Andrea Sabisch konzipierte Tagung reflektiert das Phänomen der »Visuellen Assoziation« im Kontext visueller Bildung. Im Unterschied zu sprachbasierten Assoziationen kann man visuelle Assoziationen als formale, semantische, gestische oder performative Verknüpfungen verstehen, die sich im Hinblick auf Aspekte wie Lage, Richtung, Häufigkeit, Ähnlichkeit, Kontrastierung, Rhythmus und Wiederholung untersuchen und differenzieren lassen. Diese Dimensionen spielen nicht nur in visuellen Artikulationen des Sehens, Zeigens und Darstellens eine relevante Rolle, sie markieren zudem auch einen Übergang zum Virtuellen. Indem Sie verlängern, ausdehnen, unterbrechen, verknüpfen, streuen, schichten und takten, eröffnen sie nicht nur visuelle Räume, Durch- und Übergänge, sondern zugleich imaginäre, mentale Welten. Dabei richten sie sowohl Bildproduzenten als auch -rezipienten gleichermaßen in ihrem bildbezogenen Wahrnehmen, Denken und Handeln aus. Insofern kommt ihnen in Bildungsprozessen eine ähnlich elementare Funktion zu, wie sie der Metapher in sprachbasierten Bildungstheorien zugewiesen wird.
Das Programm finden Sie hier Einladung_Tagung_VISUELLE_ASSOZIATION
Anmeldung bis zum 31.07.2016 an EW1.AesthBildg@uni-hamburg.de, hier erfahren Sie auch die Kontodaten. Die Anmeldung wird erst mit der Überweisung gültig.
Alle Plätze sind derzeit ausgebucht!
Kosten: Die Tagungsgebühren für die gesamte Tagung betragen 50,00 €, für Student*innen und Doktorand*innen 25,00 €.

Kolloquium für (Post-)Doktorand*innen

Das nächste Kolloquium für wissenschaftliche Qualifikant*innen findet am Freitag den 17.6. von 9.30 -17 Uhr statt. Diesman werden Ole Wollberg (Universität Hamburg), Nadia Bader (Staatl. Akademie der bildenden Künste, Stuttgart), Evelyn May (Universität der Künste, Berlin), Notburga Karl (Otto-Friedrich-Universität Bamberg), Stefanie Johns (Universität Hamburg) und Nina Rippel (Hamburg).