Art Education

Forschungskolloquium »Medien und Bildung«

Zeit: Do, 10.11.2016 von 10-13 Uhr (s.t.)
Ort: Raum 2018 im HUL
Dieses Mal steht das gemeinsame Kolloquium unter dem Titel »Visuelle Bildung und mediale Erfahrung«. Mit einem Beitrag zur »Zur Visualität und Medialität im Bildungskontext« wird Andrea Sabisch  den Einstieg markieren. Danach werden wir mit dem Thema »Fotopraktiken als Bezugspunkt für Biografisierung in der Adoleszenz« von Michaela Kramer fortfahren. Abschließend werden die unterschiedlichen Zugänge aus kunstpädagischer und medienpädagogischer Perspektive gemeinsam diskutiert.

Wissenschaftliche Sozietät Kunst Medien Bildung tagt in Gießen

gießen

Abb.: Sakir Gökcebag: Reorientation 2A, 2010, Installation 243x165x8 cm
„Kunst und Bildung in der Migrationsgesellschaft“ ist das Thema einer interdisziplinären Tagung am 01. – 02. Juli 2016, veranstaltet durch das Institut für Kunstpädagogik, Justus-Liebig-Universität Gießen in Kooperation mit der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung.
Bildung zwischen Kunst und Medien findet vor dem Hintergrund einer kulturell-gesellschaftlichen Wirklichkeit statt, die in vielerlei Hinsicht von Migration geprägt ist. Wanderungen von Menschen, Bildern und Informationen bestimmen allgegenwärtig den Alltag, die Bildungsarbeit und die Künste. Aus dem global weitreichend entgrenzten Bilderpool schöpfend wird die Frage der Zugehörigkeit zur Gestaltungsaufgabe: Vertraute Vorstellungen des kulturell Eigenen werden verändert und fremde Kontexte zu sattsam vertrauten. Die Migrationsgesellschaft, die durch vielfache Wanderungs- und Transformationsprozesse geformte wird, manifestiert sich wesentlich in ihrer Medialität. Besondere Herausforderungen des Diskurses zwischen Kunst und Bildung liegen darin, dass einerseits eine Auseinandersetzung mit der Normalität alltäglicher Transkultur stattfindet, parallel dazu jedoch aktuell auch Antworten auf die drängenden Fragen der Flüchtlingsthematik gesucht werden: Geflüchtete bringen existentielle Bedürfnisse in alle Bildungskontexte ein und sind mit erheblich geringeren ästhetischen Gestaltungspielräumen konfrontiert. Um in dieser komplexen kulturellen Gegenwart handlungsfähig zu sein, ist eine tragfähige Klärung der  Begrifflichkeiten, Ziele und leitende Theoreme gefordert. Welche Kulturbegriffe werden in Debatten zwischen Kunst, Medien und Bildung in einer Migrationsgesellschaft verwendet? In welche Richtung müssten sie im Lichte aktueller Entwicklungen ergänzt werden? Inwiefern lassen sich die Vorstellungen von Transkultur in der Flüchtlingskrise aufrechterhalten oder weiter entwickeln? Welche Ziele und Zukunftsperspektiven sind denkbar und welche Wege führen dort hin? (mehr …)

Neue kunstpädagogische Position: Visuelle Animation

KPP_bramkamp_cover

Aus der Hamburger Ringvorlesung „Visuelle Animation“ im Wintersemester 2014 ist ein neues Heft in der Reihe der Kunstpädagogischen Positionen hervorgegangen. Martina Bramkamp: Visual Animation: Methods of Practice and Teaching. Heft 34. Alle Hefte finden Sie unter mbr.uni-koeln.de/kpp als Papierversion zur Bestellung oder als PDF zum kostenlosen Download.

Tagung zum Kontext von Bildern und Bildung

IMG_2536IMG_2645

Die Tagung »nachbilder [ ] vorbildern«, die im September im Warburg-Haus  anlässlich des Ruhestands von Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini – unter der Leitung von Prof. Dr. Torsten Meyer, Prof. Dr. Andrea Sabisch, Dr. Manuel Zahn und Ole Wollberg stattfand, zeigte ein dichtes dialogisches und kollektives Reflektieren über das neue Buch von »Bildung vor Bildern«. Eine weiterführende Publikation ist in Planung.

Tagung: Was bedeutet »Forschungsorientierung« für die Lehrerbildung?

Wir laden ein zur diesjährigen Tagung Was bedeutet „Forschungsorientierung“ für die Lehrerbildung? der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V. am 28.6.2013, von 9:30 – 16:30 Uhr an der Universität Osnabrück.
Laut Vorgaben aus Bologna sollen Bachelor-Studiengänge bereits „berufsqualifizierend“ sein, Master-Studiengänge sollen deutlich Richtung Forschung orientiert werden. Was bedeuten diese Vorgaben für die gestuften Studiengänge in der Lehrerbildung? Wann und wie sollten Schul-Praktika stattfinden? Was heißt „Forschungsorientierung“ im Master-Studiengang? Was soll wozu erforscht werden? In welchem der potentiell drei in Frage kommenden Fächer, mit denen Lehramtsstudierende in der Regel befasst sind, soll geforscht werden? Welche Rolle kann „Forschendes Lernen“ als (hochschul)didaktisches Konzept spielen? Wie ist eine Forschungsorientierung speziell im Fach Kunst zu denken, wenn Kunst und Wissenschaft als unterschiedliche Denkmodelle ernst genommen werden? Was könnte hier Artistic Research bedeuten?
Mit diesen Fragen ist zurzeit befasst, wer in der universitären Lehrerbildung Lehre und Forschung gestaltend tätig ist. Die aufgeworfenen Fragen sollen nicht erneuten Anlass für weiteres BA/MA-Bashing bieten, sondern einen produktiven Austausch über die föderalen Grenzen hinweg initiieren und Konzepte diskutieren, die sowohl aus der Perspektive der Lehrerbildung als auch aus der Perspektive von Kunst und Wissenschaft sinnvoll sind.

Download Programmflyer

Kontakt und Anmeldung
Sekretariat Fachgebiet Kunst
Universität Osnabrück
Esther Kutzner
Seminarstraße 33
49069 Osnabrück
Tel. 0541 – 969 – 4225
kunst@uni-osnabrueck.de

Ringvorlesung zur Aufmerksamkeit

 

Aufmerksamkeit-Plakat

Unsere Ringvorlesung im Sommersemester wird Aufmerksamkeit aus kunstpädagogischer Perspektive in den Blick nehmen. Die versammelten Beiträge fragen an ausgewählten Lektüren und Beispielen danach, wie Kunst und ihre Vermittlung im Zusammenspiel mit anderen Institutionen, Diskursen und Praktiken am Prozess der Aufmerksamkeitsformierung mitwirken.

Neue Schriftenreihe „Kunst Pädagogik Partizipation“

Das erste Buch der Initiative zum Bundeskongress 2010-2012 ist erschienen. Es heißt „Shift- Wandel, Wechsel, Verschiebung, Verlagerung, Veränderung“ und behauptet einen Wandel der kunstpädagogischen Rahmenbedingungen mit Blick auf drei große Schlagworte: #Globalisierung #Medienkulturen und #Aktuelle Kunst. Ausgehend von Arbeitsprozessen aus vier Arbeitsgruppem entstand ein interessanter Sammelband, der versucht partizipartorische Formen, Themen und Fragen in eine entsrechende Buchform zu übersetzen. Sehr unterschiedliche Textformen, vom Statement über Tagungsberichte, Essays bis hin zu kleinen „Lexikoneinträgen“, machen dies Buch nicht nur unterhaltsam, sondern auch anregend für weiterführende Diskussionen in der Lehre oder auf dem Bundeskongress im Oktober. Darin Sabisch, Andrea: Expeditionen ins Lehrreich.