ästhetische Erfahrung

Recording and representing aesthetic experience in diaries

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Der Band vereint Beiträge zur erziehungswissenschaftlichen qualitativen Forschung in Brasilien und Deutschland. Neben der Systematisierung der Bedeutung qualitativer Zugänge in beiden Ländern und in der pädagogischen Ausbildung liegt sein besonderer Schwerpunkt auf der dokumentarischen Methode, die in dem Sammelband in drei Kapiteln bezogen auf die Anwendung auf Gruppendiskussionen, Interviews sowie Bild- und Filmmaterial vorgestellt wird. Dabei finden sich jeweils Aufsätze zu methodologischen Grundlagen und methodischen Verfahrensweisen, wie auch solche zu ihrer Anwendung mit Beispielen aktueller erziehungswissenschaftlicher Studien aus Brasilien und Deutschland. Der Band bietet damit die erste umfassende englischsprachige Einführung in Methodologie und Forschungspraxis der dokumentarischen Methode. Mein Beitrag wurde von Sten Mellenthin ins Englische übersetzt.

Aufzeichnung und ästhetische Erfahrung

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Welche Erfahrungen im Bereich der ästhetischen Bildung machen eigentlich Studierende und Schüler? Wie kann man ein Portfolio oder ästhetisches Tagebuch anlegen? Und wie hängen philosophische Überlegungen über den Erfahrungsbegriff mit einer qualitativen Forschung zusammen? Diese und andere Fragen werden zum Thema im soeben erschienenen 20. Band der Hamburger Reihe „Kunstpädagogische Positionen„, die auf meinem Vortrag am 14. Januar 2008 beruhen und Teile meiner Dissertation zusammenfassen. Das kleine broschürte Heftchen wird von der University Press Hamburg herausgegeben und ist für 2 € hier erhältlich.

»Die Arbeit ist aufregend…«

…schreibt Jörg Zirfas in der jüngsten Rezension in der Zeitschrift für Pädagogik zu meinem Buch Inszenierung der Suche:
»Die Arbeit ist aufregend, weil sie empirische Forschung mit Theoriebildung verknüpft und deutlich macht, dass und inwiefern ästhetische Erfahrungen forschungskonstituierend und -organisierend sind. Mit ihr wird die Herstellung von Empirie wie von Theorie als ästhetischer Erfahrungsprozess und wird die Kunst als Form einer Wissenschaft der angewandten ästhetischen Erfahrung verstehbar. Und die Arbeit ist anregend, weil sie – nicht nur für die Kunstpädagogik andere didaktische Einsätze nahe legt, die performativer, kontingenter und individueller sind, als in den meisten üblichen Didaktiken. Mit ihr wird deutlich, wie man ästhetische Erfahrungen methodisch hervorbringen und rahmen sowie didaktisch anwenden und reflektieren kann. Karl Josef Pazzini hat schon Recht, wenn er im Vorwort für das Buch davon spricht, dass diese kunstpädagogische Arbeit über das Feld der Kunstpädagogik weit hinausgeht: Der ›Entwurf einer wissenschaftskritischen Grafieforschung‹ ist auch·für die Theorie und Praxis der allgemeinen Pädagogik, der empirischen Forschung sowie der methodischen und didaktischen Modelle von beträchtlicher Relevanz.« weiterlesen…

Weitere Rezensionen: Siehe Anja Kraus in der Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik Zeitschrift für und Christine Heil in den BDK-Mitteilungen.