BÖKWE

Kongress der Kunstpädagogik in Salzburg

Der internationale Kongress der Kunstpädagogik fand vom 13.-15. Februar in Salzburg zum Thema „Blinde Flecken“ statt. Der Veranstalter Prof. Dr. Franz Billmayer sprach von über 400 verschiedene Teilnehmer_innen aus verschiedenen europäischen Ländern, die sich im Mozarteum und einem benachbarten Schulgebäude verteilten. Einzigartig war, dass die drei Bundesverbände aus der Schweiz (lbg), aus Österreich (bökwe) und aus Deutschland (BDK)  in dieser engen Form miteinander kooperiert haben. In dem vielseitigen Programm haben Manuel Zahn, Evelyn May und ich einen Beitrag zum Thema „Visuelle Bildung“ zu Wallingers Film „Via dolorosa“ angeboten.

Rezension aus Österreich: Leglers Buch

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In der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift vom Berufsverband Österreichischer Kunst- und Werkerzieher/innen  rezensiert Prof. Dr. Helga Bauchschartner von der Universität Mozarteum Salzburg Wolfgang Leglers Buch: „In acht Themenkreisen inspiriert Wolfgang Legler zu didaktischem Denken auf höchstem Niveau. Er befasst sich mit der Identitätsfindung der Fachdidaktik in ihrem Verhältnis zur allgemeinen Didaktik und der Erziehungswissenschaft und legt dabei den Finger auf offene Wunden. Seinen Ausführungen mangelt es keineswegs an realistischer Einsicht, was sowohl dieses eher angespannte Verhältnis betrifft, als auch die Problematik der konstatierten weitestgehenden Wirkungslosigkeit fachdidaktischer Modelle auf die konkrete Unterrichtspraxis. Die Diskrepanz zwischen hochkomplexen, philosophisch begründeten Theorien der Erziehungswissenschaft zu situationsbedingten Planungs- und Handlungsentscheidungen im Unterrichtsfach ist schwer zu überbrücken. Trotz oder besser wegen dieses Problembewusstseins unternimmt Wolfgang Legler in den über 30 Jahren gesammelten wissenschaftlichen Texten einen gedanklichen Brückenschlag zwischen höchster Abstraktion und beispielhafter Konkretion. (…) Der von Torsten Meyer. Karl-Josef Pazzini und Andrea Sabisch herausgegebene Band ist in vielfältiger Weise anregende Lektüre und Aufforderung zum Weiterdenken.“