Bundeskongress Kunstpädagogik

Kongress der Kunstpädagogik in Salzburg

Der internationale Kongress der Kunstpädagogik fand vom 13.-15. Februar in Salzburg zum Thema „Blinde Flecken“ statt. Der Veranstalter Prof. Dr. Franz Billmayer sprach von über 400 verschiedene Teilnehmer_innen aus verschiedenen europäischen Ländern, die sich im Mozarteum und einem benachbarten Schulgebäude verteilten. Einzigartig war, dass die drei Bundesverbände aus der Schweiz (lbg), aus Österreich (bökwe) und aus Deutschland (BDK)  in dieser engen Form miteinander kooperiert haben. In dem vielseitigen Programm haben Manuel Zahn, Evelyn May und ich einen Beitrag zum Thema „Visuelle Bildung“ zu Wallingers Film „Via dolorosa“ angeboten.

Bundeskonkress der Kunstpädagogik 2012

Im Anschluss an den Bundeskongress der Kunstpädagogik 2009 in Düsseldorf hat sich eine Initiativgruppe zur Ausrichtung der Folgeveranstaltung gebildet, die aus Vertretern einer jüngeren Generation von Kunstpädagoginnen und -pädagogen – Andreas Brenne, Sara Burkhardt, Marc Fritzsche, Christine Heil, Gila Kolb, Jochen Krautz, Torsten Meyer, Andrea Sabisch, Ansgar Schnurr, Ulrike Stutz, Mario Urlaß, Tanja Wetzel, Kirsten Winderlich, Jutta Zaremba – besteht. Die Initiativgruppe hat sich zweimal, am 30.11.09 und am 18./19.2.10, in Kassel getroffen und intensiv die Möglichkeiten sowie die inhaltliche und formale Konzeption eines nächsten Bundeskongresses diskutiert.

Dabei zeigte sich als gemeinsame Motivation, eine in inhaltlicher, struktureller wie personeller Hinsicht partizipatorisch und plural orientierte Kongressform zu entwickeln, welche die Breite des kunstpädagogischen Feldes aufgreift und würdigt. Die Initiativgruppe bewirbt sich bei der Hauptversammlung des BDK, als der institutionellen Stellvertretung der Fachcommunity, um die Ausrichtung des nächsten Bundeskongress der Kunstpädagogik.

Das Grundprinzip „Partizipation“ soll dabei als zentrale organisatorische Herausforderung und Beitrag zur Entwicklung einer kunstpädagogischen Tagungskultur verstanden werden. „Partizipation“ markiert aber auch die thematische Herausforderung, die gleichermaßen Handlungsweisen zeitgenössischer Kunst und gegenwärtige Formen der Alltagskommunikation und Medienkultur umfasst und an aktuelle Fragestellungen pädagogischer, politischer und wissenschaftlicher Arbeit anknüpft: In welcher Weise und in welcher Form trägt die Koppelung von Kunst und Bildung zu Teilhabe bei? Kann – und wenn, wie? – Kunstpädagogik zur Partizipation an kulturellem Erbe, an kultureller Übermittlung qualifizieren, zur Teilhabe an einer von Heterogenität, Pluralität und hochgradiger Mediatisierung geprägten (Welt-)Gesellschaft? Kann Kunstpädagogik – als immerwährende, aber in Zeiten schnellen kulturellen Wandels höchst brisante pädagogische Grundherausforderung – zur Teilhabe an einer Gesellschaft qualifizieren, die es im Moment noch gar nicht gibt?

Das vollständige „Bewerbungsschreiben“ an den BDK ist ab sofort unter www.buko12.de nachzulesen.