Kunstunterricht

Expedition Ästhetische Bildung zu Hamburger Schule



Im Rahmen des kunstpädagogischen Bundeskongresses 2010-2012 laden Andrea Sabisch (Universität Hamburg), Ansgar Schnurr und Rudi Preuss (TU Dortmund) in Hamburg und Nordrhein-Westfalen zu institutionsübergreifenden Reflexionen über die Formen und Möglichkeiten ästhetischer Bildung ein.
Die erste Hamburger Expedition Ästhetische Bildung in die Rahlstedter integrative Regelschule Potsdamer Straße war eine Entdeckungsreise zum Kunstunterricht von Christina Harms. In einer jahrgangsübergreifenden Lerngruppe der Klassenstufen 1-3 beobachteten zehn Kolleginnen aus Museum, Schule, Hochschule und Theater, wie Kinder Ideen für die Gestaltung von selbst entworfenen Möbelstücken zeichnerisch entwarfen, diese in Kleingruppen konzeptionell und praktisch entwickelten und besprachen. Nach dem vielschichtigen Einblick in singuläre und kollektive ästhetische Prozesse im Unterricht entstand unter den Expeditionsteilnehmerinnen ein kollegialer Dialog, der die Schwierigkeiten und Gelingensbedingungen von kunstpädagogischer Lehre in jahrgangsübergreifenden Gruppen thematisierte.

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„Was sollen Kinder und Jugendliche im Bereich der Kunstpädagogik lernen?“ – diese Frage stand im Mittelpunkt einer Tagung, die die Abteilung für Bildende Künste, Kunst- und Werkpädagogik der Universität Mozarteum Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Österreichischer Kunst- und WerkerzieherInnen von Donnerstag, den 19. bis Samstag, den 21. März 2009 veranstaltete. Anlässlich dieser Tagung erschien eine Publikation, in der deutschsprachige Kunstpädagogen sich dazu äußern, was und wie gelernt, organisiert und reflektiert werden sollte und wie man über Kunstunterricht im schulischen und universitären Kontext heute nachdenken kann. Mehr