Loccum 2004

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Erstes kunstpädagogisches Kolloquium

 

»Die Welt ist alles,
was der Fall ist«

07.09. – 09.09.2004

Jeder Fall ist ein Einzelfall. Ein Sonderfall. Ein Einfall? Ein Zufall? Doch was verbindet die Fälle in der Kunstpädagogik?

Kann der singuläre Fall repräsentativ sein? Wie findet man einen Fall? Wie kann man ihn beobachten? Wie entstehen Studien oder Arbeiten am Fall? Welche Auswirkungen haben sie auf den Fall? Was passiert mit den Ab-Fällen? Wo verbergen sich Fallen? Und wie gelangt man vom Fall zum theoretischen Halt?

Analog zu dem ersten Satz in Wittgensteins Frühwerk, soll das erste kunstpädagogische Kolloquium einen Anfang markieren für den wissenschaftlichen Austausch über eigene Forschungsprojekte.

In diesem Jahr ist es Fragen zur qualitativen empirischen Forschung gewidmet.

Dabei stellen bevorzugt Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre Weisen der Welt- und Fallerzeugung aus der eigenen Forschungspraxis vor.

Die Methoden, Wege und Verläufe, die zu einem Fall führen und solche die einen Fall interpretieren, reflektieren und in einen wissenschaftlichen Diskurs einbinden, stehen dabei im Zentrum dieses Kolloquiums.