Kommunikation

Sozietät Bildende Kunst Hamburg

Am 04. März trifft sich die Hamburger Sozietät Bildende Kunst, um mit allen Akteur:innen der bildenden Kunst in HH einen Informationsaustausch und eine Kooperationsbasis herzustellen. Themen sind u.a. die Reform der Lehrerbildung an der UHH, die Kooperation zwischen HfbK und Universität HH, neue Bildungspläne udn REform der Oberstufe in HH.

Disputation Evelyn May

Am 06.05.2020 fand die hochschulöffentliche Disputation von Evelyn May an der Universität Hamburg statt. Das Thema der Dissertation lautet: »Zur Partizipation. Re-Konstruktuktionen von visuellen und sprachlichen Darstellungen ›partizipatorischer‹ Kunstprojekte mit Kindern und Jugendlichen«. Als Erstgutachterin betreute Prof. Dr. A. Sabisch, als Zweitgutachter Prof. Dr. Manuel Zahn.

Ringvorlesung im SoSe 2019: Wie zusammen arbeiten?

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Zusammenarbeit ist mehr als die synchronisierte, mediale Assoziierung von Menschen, Dingen und Aktanten. Zusammenarbeit ist ein riskantes Unterfangen und aktualisiert sich zwischen den aufeinander bezogenen und ineinander verschränkten Prozessen der Sozialisierung und der Subjektivierung. Sie oszilliert zwischen der Erfahrung von Irritation und dem Irritieren des Eigenen. Es braucht eine gewisse Absonderung, Autonomie und Singularität der Einzelnen, die historisch oft Künstler*innen zugesprochen wurde, damit eine Zusammenarbeit als Reibung produktiv werden kann. Zugleich bedarf es einer Anschluss- und Verständigungspraxis, die historisch oft Pädagog*innen unterstellt wurde, um Verständigung jenseits eines vermeintlichen Konsenses überhaupt zu ermöglichen.
Im Rahmen der Ringvorlesung stellen wir die Frage, wie wir im Spannungsfeld von Kunst und Bildung trotz oder gerade wegen unterschiedlicher Selbstverständnisse zusammenarbeiten (wollen)? Das Spektrum reicht von temporären Projekten zwischen Schulen, Museen, Kunsthochschulen und Universitäten bis hin zu ko-konstruktiven Praktiken der Autorschaft, des Team-Teachings, der Teamforschung, des Projektmanagements, der Sichtbarmachung in Kunst und Wissenschaft. Was sind implizite und explizite Motivationen, Bedingungen, Hemmnisse und Herausforderungen der Zusammenarbeit in Produktion und Rezeption? Wie werden die Strukturen der Beteiligung und der Exklusion erlebt? Wo und wie können Konflikte reflektiert werden? Welche medialen Infrastrukturen werden zur Koordination, Organisation, Kommunikation, zur Abstimmung und Planung in Anspruch genommen? An welchen Stellen und Orten können Strukturen, Hierarchien und Freiheiten verändert werden?
Koordination: Andrea Sabisch & Stefanie Johns
Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft
In Kooperation mit: Alexander Henschel & Marcus Recht
Hochschule für Bildende Künste Hamburg

Ambiguität und Demokratiebildung in Kunst und Pädagogik,

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Im Rahmen des »Open Space« der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen findet am 23. Februar die Tagung »Ambiguität. Demokratische Haltungen bilden in Kunst und Pädagogik« statt, die von der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und der Justus-Liebig-Universität Gießen in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung ausgerichtet wird. Andrea Sabisch wird auf dieser u.a. mit einem Vortrag zu denkbaren Verknüpfungen zwischen Ambiguität, Kunst und Bildung halten. Weitere Informationen zur Tagung und das Tagungsprogramm gibt es hier.

Forschungskolloquium

Das nächste Forschungskolloquium für (Post)-Docs findet am Donnerstag, den 13.12. ab 9.15 in Raum 407 statt. Vortragende sind Stefanie Johns, Bernadett Settele, Evelyn May, Jasmin Böschen, Sonja Andrykowski und Katja Lell, Alexander Schärfe und Catharina Jochum.

Neue Monografie zur Bilderfahrung

Der neue Band zur Bildwerdung ist soeben im kopaed Verlag München erschienen und kann ab sofort bestellt werden!
Die Entstehung des Neuen ist eng mit Prozessen der Bilderfahrung und dem Sichtbarwerden verwoben. Sie berührt den Kontext von Bildung und Forschung auf elementare Weise. Durch Bilder lernen wir etwas anderes zu sehen und auf neue Weise wahrzunehmen. Aber wie lässt sich der Prozess der Bildwerdung denken? Wie erfahren wir Bilder? Was geschieht, wenn wir Bilder betrachten, entwerfen oder herstellen? In welcher Weise regulieren, ordnen, formen und organisieren Bilder unsere Vorstellungen, Erinnerungen und Affizierungen? Wie richten sie uns räumlich und leiblich aus?
Während sich diese Fragen kaum übergreifend beforschen lassen, da sich das komplexe Geschehen zwischen Bildwerdung und Subjektbildung einem direkten Zugang entzieht, entwirft Sabisch ein experimentelles Forschungssetting für eine indirekte Empirie. Am Beispiel von zwei künstlerischen Bildsequenzen und verschiedenen schulischen Gruppensituationen untersucht sie leibliche, zeichnerische, emotionale, sprachliche und zeigende Antworten auf Bilder. Anhand kontrastiver Fälle arbeitet sie Symptome der Bilderfahrung heraus, die als Gelenkstelle zwischen Besonderem und Allgemeinem, wie auch dem Singulären und Exemplarischen fungieren. Sie entwickelt so nicht nur eine zeitgemäße Kasuistik symptomatischer Bilderfahrungen, sondern entfaltet zudem Grundlagen für eine Methoden- und Theoriebildung der Bilderfahrung im Horizont von Responsivität.